Wir legen grossen Wert auf eine artgerechte und gesunde Ernährung unseren Katzen


 

Heute möchte ich Ihnen über Katzenernährung berichten und ein paar gute Tipps aus meiner langjährigen Erfahrung weitergeben

Alles was ich hier schreibe, basiert NUR auf meiner eigenen Erfahrung, was ich mit gutem Gewissen weitergeben kann.

                                       Ich mache keine Werbung für bestimmte Futterhersteller !!!

 

 Die Katze ist ein Fleischfresser, in der Fachsprache auch als Karnivor bekannt, der auf tierische Proteine und tierisches Fett angewiesen ist, um langfristig gesund zu bleiben. Die Katze stammt von den Wüstenbewohnern ab- es entspricht ihrer Natur, die dringend zum Überleben benötigte Flüssigkeit fast ausschließlich über die Nahrung aufzunehmen.

 Ihr ganzer Körper ist auf die Verwertung kleiner Beutetieren ausgerichtet, die sie selbst erjagt. Zu viele pflanzliche Inhaltstoffe im Futter können also diesen perfekt abgestimmten Kreislauf stören und die Katze damit auf Dauer krank machen.

 

 Also, was brauchen unsere Katzen?

 

 -tierisches Eiweiß / Protein, am bestem aus gutem Fleisch (ca . 60 % Muskelfleisch und 20 % Innereien ).

 

Tierisches Eiweiß enthält wichtige Aminosäuren ( auch Taurin), die als Bausteine für eine gesunde Ernährung benötigt werden. Das Taurin kann die Katze beispielsweise nur über die Nahrung aufnehmen und nicht selbst bilden.

 

 -tierisches Fett ist der wichtigste Energielieferant für die Katze.

 

Man findet viele Fettsäuren die für die Katze notwendig sind, zum Beispiel Arachidonsäure, welche der Katzenkörper nicht selbst verstoffwechseln kann. Ebenso sind die Fettsäuren wie Linolsäure und Gamma-Linolensäuren für die Katze essentiell.

 

Die Katze ist aufgrund fehlender Enzyme nicht in der Lage wichtige Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen umzuwandeln, weshalb sie auf tierisches Fett angewiesen ist.

 

ALSO: Die Hauptbestandteile sind hochwertige tierische Eiweiße sowie Fette.

 

Unter anderem braucht die Katze:

 

 -Mineralstoffe und Vitamine

 

 Vitamine

 - wasserlösliche ( wie Vitamine B-Gruppe und Vitamin C) und fettlösliche Vitamine

 ( D,E,K und Vitamin A) erfüllen vielfältige Funktionen im Katzenorganismus und müssen über die Nahrung   aufgenommen werden.

 

-Mineralstoffe sorgen für starke Knochen und für ein kräftiges Gebiss. Zu den bedeutendsten Elementen gehören Phospor, Natrium, Calcium, Kalium und Magnesium. Auch Zink und Eisen sind sehr wichtig.

 

-Kohlenhydrate

 

Die natürliche Beute der Katze besteht nur zu 1-2 % aus Kohlenhydraten.

Die Katze zieht ihre Energie aus tierischen Fetten und tierischen Proteinen. Die in Proteinen und Fetten enthaltenen Aminosäuren werden in der Leber durch spezielle Enzyme zu Glukose verstoffwechselt und gelangen dann ins Blut. Werden mit der Nahrung genügend Fette und Proteine aufgenommen, benötigt die Katze keinerlei Kohlenhydrate.

Der Abbau von Kohlenhydraten beginnt bei Katzen nicht im Mund, dazu fehlen ihnen das entsprechende Enzym Amylase. Auch im Magen werden die Kohlenhydrate nicht verstoffwechselt, sondern nur im Dünndarm mit Hilfe von Enzymen aus der Bauchspeicheldrüse.

 

Einfach gesagt, durch die Zufuhr großer Mengen an Kohlenhydraten, kann die Katze im ungesunden Maß zunehmen und Stoffwechsel- oder auch andere Erkrankungen bekommen.

 

Wichtig:

der Verdauungsapparat der Katze ist nicht darauf ausgerichtet Kohlenhydrate zu verwerten.

Übrigens gehört Getreide in Form von Mais, Reis , Weizen und Soja zu den Kohlenhydraten.

 

Wenn man gut überlegt und alles beachtet, würde sich jeder Gedanken machen, wie man eine Katze gesund ernähren könne.

 

Das habe ich auch gemacht und einiges ausprobiert und getestet.

 

1.Bin ich zum Entschluss gekommen, dass meine Katzen auf gar keinen Fall Trockenfutter bekommen werden. Da es nicht artgerecht und dazu total ungesund ist, aufgrund minderwertiger Zutaten, geringem Feuchtigkeitsgehalt, pflanzlichen Fetten, Konservierungsstoffen, Lockstoffen und Geschmackverstärker.

 

Das Trockenfutter hat unter anderem eine hohe Menge von pflanzlichen Stoffen, das heißt eine langfristige, alleinige Verfütterung kann die Katze krank machen.

 

Besonders häufige Erkrankungen sind dabei: Nierenleiden, Harnsteine, Bauchspeicheldrüseerkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Allergien.

 

 2.Fertigfutter ( Dosenfutter) oder Rohfütterung (BARF)

 -Teilweise wird BARF als natürlicher und sichere Futterform angesehen.

 

Meine Meinung:

 

Rohfütterung ist sehr zeitaufwendig und könnte zur Fehlversorgung mit Vitaminen, Proteinen, Mineralstoffen und Spurenelementen und zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen. Unter anderem ist Rohfleisch meistens mit Keimen belastet.

 

 Fertigfutter/ Feuchtfutter wird in der Regel von Katzen gern gefressen. Der Wassergehalt ist in Feuchfutter um ein wesentliches ( 70 %) höher als im Trockenfutter ( 7%) . Daher ist es für Katzen, die meistens zu wenig trinken, empfehlenswert. Fertigfutter enthält bereits alle wichtigen Nährstoffe in einer ausreichenden Menge. Es ist somit keine Zufütterung von weiteren Produkten und Ergänzungen notwendig.

 

 Achtung: Futterdeklaration müsste man lesen können, für Laien ist dies total unverständlich.

 Viele Fertigfutterhersteller verarbeiten kein Muskelfleich (da es zu teuer ist), sondern Innereien und Schlachtabfälle.

 

 Nach vielen Jahren hin und her, habe ich mich für eine gesunde und artgerechte Ernährung für meine Katzen entschieden.

Momentan bekommen meine Katzen Feuchtfutter von den Firmen ANIFIT und XANTARA.

Beide Hersteller sind sehr ähnlich und produzieren qualitativ gutes Fertigfutter.

 Fleisch, was für Katzenfutter verarbeitet wird, hat Lebensmittelqualität, keine Chemie, keine Konservierungsstoffe usw.

 

 

 FAZIT: Meine Katzen sind gesund und munter, das Futter schmeckt und bekommt,

 das Fell glänzt, es gibt keine Probleme mit der Verdauung, keine Allergien oder Ähnliches.

Um die Zähne in einem guten Zustand zu erhalten, bekommen meine Katzen Trockenfleisch zu kauen.